EU-Fundraiser*in (17 Wochen)

 

EU-Fundraiser_in 17 Wochen EUFRAK
Mit dieser 17-wöchigen Weiterbildung erhalten Sie ein fundiertes Wissen rund um die Themen Akquise europäischer und nationaler Fördermittel sowie dem Projektmanagement europäisch geförderter Projekte. Sie erwerben bei erfolgreichem Abschluss der Prüfungen ein Zertifikat von der Europäischen Fundraising Akademie zum/zur EU-Fundraiser*in.
Diese Weiterbildung ist geeignet für Absolvent*innen, die bereits über die grundlegenden Kenntnisse des klassischen Projektmanagements verfügen und sich in den Spezifika des (EU-)Projektmanagements profilieren möchten. Insgesamt lernen Sie in drei Präsenzwochen, zehn thematischen eLearning-Modulen und der Arbeit an einem Planspiel die Theorie anzuwenden, Fördermittel zu identifizieren und einen kompletten Projektzyklus einmal kennenzulernen.
Als zertifizierte EU-Fundraiser*in werden Sie also in der Lage sein die Akquisition von EU-Fördergeldern zu planen, Projektanträge zu begleiten und/ oder Anträge selbst umzusetzen. Sie arbeiten vorwiegend in bzw. für gemeinnützige oder privatwirtschaftliche Organisationen, Vereine, Kommunen, Verbänden, Stiftungen und Wirtschaftsunternehmen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Jugend, Kultur, Soziales, Sport, Wirtschaftsförderung, Industrie & Handwerk oder der internationalen Zusammenarbeit.

Nachfolgend haben wir Ihnen die drei Präsenzwochen dieser Weiterbildung detailliert aufgelistet.

Für weitere Details zu unseren unterschiedlichen Kursen klicken Sie ggf. im rechtsstehenden Menü den Link "alle Kurse im Vergleich".
 

 

FördermittelIn dieser ersten Woche erlernen Sie die Grundlagen des Akquise nationaler und europäischer Fördermittel, Sie begeben sich in den Bereich des Fundraisings. 

Sie lernen:
  • wie europäische Fördermittel auf zentraler und dezentraler Ebene verwaltet werden.
  • welche Strategien, Prioritäten und Förderintentionen hinter den EU-Programmen stecken.
  • wie die europäischen Fördermittel innerhalb der zwei Themenschwerpunkte europäischer Förderungen - ESIF und Aktionsprogramme strukturiert sind.
  • welche ESIF-Mittel für welche Projekte verwendet werden.
  • wofür Sie die EU-Aktionsprogramme besonders gut nutzen können.
  • welche Außenhilfeprogramme die Europäische Union für welche Regionen und Aktionen bereitstellt,
  • welche Kofinanzierungsmöglichkeiten auf der nationalen Ebene bei Stiftungen , Jugendwerken, Sponsoren dem Bund und den Bundesländern und ihren einzelnen Ministerien ergänzen zur Verfügung stehen.
Am Ende dieser Woche haben Sie bereits die Kenntnisse zu vielen Ihnen bisher unbekannten nationalen und euroäischen Fördermöglichkeiten und wissen bereits, wie und wo Sie nach potentiellen Fördermitteln schauen können und durch wen diese verwaltet werden. Auch haben Sie bereits dieKompetenz, gezielte nach einer passenden Förderung zu suchen und diese Ihrem Projektanliegen zuzuordnen.

Das Praxisprojekt|Planspiel*:

Bereits in dieser ersten Präsenzwoche werden wir Ihnen eine Auswahl an Projektthemen vorstellen, an denen Sie nachfolgend die gesamten Projektentwicklungsphasen (Projektinitialisierung, Projektdefinition und Projektplanungsphase) im Rahmen eines Planspiels üben werden. In der Regel werden zwei Teams gebildet. Je nach Gegebenheiten können Sie in die von der Gruppe auserwählten Ideen auch Ihre persönliche Note, - Erfahrungen oder - Interessen einbringen. Mit der Umsetzung eines Praxisprojektes sichern wir Ihnen auch einen sehr hohen parallelen Praxisbezug zu Ihen Theorieeinheiten und geben Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Inrensionen und Ideen einbringen zu können.
 
Im Nachgang zu dieser ersten Präsenzwoche sind im sogenannten Blended-Learning - Verfahren unmittelbar danach von Zuhause eLearning-Einheiten auf dem Online-LernCampus zu bearbeiten, welche das in der Präsenzwoche erlernte Wissen weiter vertiefen. Einige kleine Online-Tests werden Ihre eLearningphase abschließen. Naheres dazu lesen Sie bitte im gesonderten Abschnitt "Ihre eLearningwochen auf dem Online-LernCampus" weiter unten.
 
* Nicht relevant für die 12-wöchige Variante unserer Weiterbildung sowie den  reinen EU-Projektmanager-Weiterbildungen.
 

 

Plan-Do-Check-ActIn dieser Woche beschäftigen Sie sich ausschließlich mit dem klassischen Projektmanagement. Dabei werden Sie in den ersten drei Tagen die Grundlagen des Projektmanagements nach den international anerkannten Kompetenzelementen der IPMA (International Project Management Association) kennenlernen.

Sie erlernen:
  • welche Aspekte in der Initialisierungsphase eines Projektes von Relevanz sind.
  • wie Sie bereits in der Planungsphase mit einer Stakeholderanalyse Ihr künftiges Projekt vorausschauend planen und sich einen guten Überblick über die Akteur*innen, die Ausgangssituation und Risiken im projektrelevanten Umfeld verschaffen können.
  • wie Sie Ziele und Teilziele präsize und SMART formulieren.
  • wie Sie Ihr künftiges Projekt von Anfang an mittels verschiedener Methoden und Tools sauber planen und strukturieren.
  • wie Sie bewilligte Projekte monitoren, sicher steuern und dokumentieren.
Am Donnerstag erhalten Sie dann von uns die Möglichkeit hier bei uns im Hause das erlernte Wissen für die Prüfung am Freitag zu vertiefen. Sie erhalten Übungsmaterialien und können sich je nach Bedarf in Teams oder auch einzeln vorbereiten. Während des Tages steht Ihnen eine unserer Tutor*innen zur Verfügung, die diesen Kurs ebenfalls absolviert haben.

Bei erfolgreichem Abschluss der zweistündigen Prüfung erhalten Sie das Basiszertifikat für Projektmanagement von der Gesellschaft für Projektmanagement (GPM), welches durch PM-Zert zertifiziert wurde.

Was sind die Ergebnisse dieser Präsenzwoche?

Am Ende dieser Woche haben Sie die allgemein gültigen Grundlagen des Projektmanagements kennengelernt. Zusätzlich gehen Sie bei erfolgreich bestandener Prüfung mit einem GPM-Zertifikat in Ihren Händen aus dieser Präsenzwoche.

Das anschließende eLearning konzentriert sich auf die Besonderheiten des EU-Projektmanagement. Inhalte dieser Präsenztage werden in Ansätzen vertieft, Hauptziel ist es aber, Ihnen in den dazugehörigen eModulen die Spezifika im EU-Kontext zu vermitteln.
 

   

4. PraxiswocheIn dieser Woche werden Sie keinen theoretischen Lernstoff mehr von uns erhalten, sondern Sie arbeiten intensiv mit Ihrem Team und dem Coach an dem Planspiel-Projekt.

Seit Beginn der Weiterbildung arbeiten Sie bereits in Ihrem Projektteam und haben von uns eine Reihe von Arbeitsaufträgen erhalten, die Sie in der Projektentwicklung unterstützt haben.
 
Sämtliche Aufträge sind an dem typischen Projektzyklus ausgerichtet und wurden entsprechend didaktisch aufbereitet, sodass Sie im Rahmen der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit so praktisch wie möglich die erlernte Theorie direkt umsetzen können.
Sie werden sich nun noch einmal intensiv mit zahlreichen typischen Projektvorbereitenden Aktivitäten und Tools, wie dem Erstellen einer Projektskizze, einer Stakeholderanalyse, eines Gantt-Diagrammes und mit Budgetplänen auseinandersetzen. Im Fokus stehen selbstverständlich auch die Fördermittelanalyse sowie die Erstellung eines Projektstrukturplans, die Bildung eines Partnerkonsoriums sowie die Auseinandersetzung mit einzelnen konkreten Arbeitspaketen.
 
Alle in dieser Praxiswoche genutzten Tools und Vorlagen (Templates, Checklisten, Softwaren) stehen Ihnen auch für Ihre zukünftige Tätigkeit als EU-Fundraiser*in | EU-Projektmanager*in zur Verfügung.

Gut vorbereitet starten Sie dann in Ihre Praxis-Präsenzwoche bei uns und werden dann zu folgenden Fragen Antworten erhalten:
  • Sind alle nötigen Schritte für die Antragstellung bedacht?
  • Welche inhaltlichen, administrativen und strategischen Partner tun meinem Projekt gut und stellen so eine hohe Nachhaltigkeit sicher?
  • Sind die geplanten Arbeitspakete und Inhalte in unserem Projekt auch wirklich geeignet, um innovative Outputs zu generieren?
  • Wie statte ich die einzelnen Partner und Workpackages mit ausreichenden Finanzmitteln aus, um das Projekt zum Erfolg zu führen?
  • Wie beschreibe ich mein Projekt in dem Antragsformular derart, dass es den kritischen Augen der Juror*innen standhält?

Am Ende der Praxiswoche haben Sie sehr viel Ihres in den Vorwochen erworbenen Wissens nun auch in die Praxis und einem konkreten Antrag überführt. Sie haben Calls und Leitfäden der EU studiert, Nationalagenturen telefonisch zu offenen Fragen kontaktiert, Ihre erste Stormingphase im Team erlebt und das Budget so lange geschoben und verändert, bis es passte...

Nicht selten überführen die Teams ihre Projekte danach in ein reales Projekt und haben nicht selten auch Erfolg mit ihrer Beantragung. Manch einer unserer Absolvent*innen sicherte sich dann darüber bereits seinen ersten Arbeitsplatz im neuen Arbeitsfeld.

In dieser Woche gehen die Absolvent*innen des Kurses und die Dozent*innen am Donnerstagabend in der bekannten Berliner Location "Clärchens Ballhaus" gemeinsam auf Einladung der EUFRAK essen. 

Im Nachgang zu dieser Präsenzwoche bei der Europäischen Fundraising Akademie sind noch je nach Planung in der Regel einige eLearning-Einheiten zu bearbeiten.
 
Abgeschlossen wird die gesamte Weiterbildung mit einer Prüfung zum eLearning. Die Gesamtnote ergibt sich aus dieser Prüfungsnote sowie der Note der Zwischenprüfung TX01 direkt in der EUFRAK.
   

 

begleitendes eLearningDie eLearning-Einheiten dienen der Vertiefung des jeweils in der Präsenzwoche erlernten Wissens. In der Regel wird zu jedem Fachthema eines Präsenztages noch einmal eine weitere eLearning-Woche für Sie hinzukommen. Einige umfangreichere Themen benötigen sogar etwas mehr Zeit, so haben Sie z.B. zu den EU-Aktionsprogrammen dann zwei Lernwochen Zeit.
Zusätzlich gibt es weitere fakultative eLearningmodule, die Sie in kürzerer Zeit absolvieren können.

Das eLearning erfolgt über ein sehr modernes Lern-Management-System und wird in der Regel jeden Werktag von unseren Tutor*innen aktiv begleitet. Zu jeder Lerneinheit haben Sie neben dem Lernstoff selbständig oder in einer kleinen Lerngruppe teilweise kleinere Lernaufgaben zu lösen. Dazu haben Sie innerhalb Ihres Virtuellen Klassenzimmers die Gelegenheit, sich fortlaufend mit Ihren Mitlerner*innen auszutauschen, damit ist für Sie auch während Ihrer heimischen Lernphase ein sehr hoher Grad an Interaktion, Kommunikation sowie des Fachaustausches gewährleistet. Sie werden mit Ihren Fragen nicht allein gelassen und können sich auch Zuhause wie in einem realen Klassenzimmer sehr zeitnah und intensiv austauschen. Sie haben so Gelegenheit, die während Ihres eLearnings auftretenden Fragen sofort zu stellen und auch zeitnah beantwortet zu bekommen.

Ergänzend wird in der Regel in jeder Woche (zumeist am Mittwoch zwischen 10:30 und 12:00 Uhr) ein Webinar für Sie angeboten, welches noch einmal ein Fachthema durch einen ca. 90 minütiges Vortrag eines/r Referent*in näher behandelt. Auch hier haben Sie die Möglichkeit der Interaktion.

Zum Abschluss jeder Lerneinheit ist ein Modulabschlusstest zu absolvieren.
 
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