logo craetive-europe en 200pxKultur und Medien/Antwort - 18.05.2012

Berlin: (hib/AW) Die Bundesregierung setzt sich laut eigenem Bekunden dafür ein, dass die Mitspracherechte der EU-Mitgliedstaaten bei der konkreten Ausgestaltung und Umsetzung des europäischen Förderprogramms „Kreatives Europa“ gewährleistet ist. Dies geht aus ihrer Antwort (17/9282) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/8930) hervor. Das Förderprogramm, mit dem nach dem Willen der Europäischen Kommission ab dem Jahr 2014 die bislang getrennten Programme „Kultur“, „Media“ und „Media Mundus“ zusammengefasst werden sollen, verbinde Kultur- und Kulturwirtschaftsförderung. Dies sei zwar begrüßenswert, allerdings sei darauf zu achten, dass „der Wert von Kultur als Selbstzweck nicht verdrängt wird“. Zudem setze sich die Regierung im Rahmen der laufenden Verhandlungen in der EU dafür ein, die kulturelle Bildung für die junge Generation und bislang unterrepräsentierte Zielgruppen stärker im Programm zu verankern.
 
(übernommen aus einer Veröffentlichung des Bundestages)

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Die Europäische Kommission legte im November 2011 den Vorschlag für das neue EU Programm zur Förderung der Kultur-,Film- und Kreativbranche unter der Dachmarke “Kreatives Europa” (2014-2020) vor. Es führt die aktuellen EU-Programme Kultur (2007-2013), MEDIA (2007-2013) und MEDIA Mundus (2011-2013) zusammen und schafft ein neues Finanzierungsinstrument für die Kreativwirtschaft, das in Form eines Garantiefonds einen vereinfachten Zugang zu Darlehen ermöglichen soll.

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