EU-FörderNews

DCI 200x45Nach einer Ankündigung des EU Kommissars für Entwicklung Andris Piebalgs möchte die EU die Entwicklungsprogramme im Rahmen des Instruments für die Entwicklungszusammenarbeit (DCI) im Förderzeitraum 2014-2020 um das Dreifache im Vergleich zu den Vorjahren erhöhen.


Für Nepal wird seitens der EU 360 Mio. Euro für die Unterstützung der Bereiche Bildung, nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums und Stärkung der Demokratie zur Verfügung gestellt. 42 Mio. Euro stehen für Bhutan bereit, womit die Zivilgesellschaft, die lokale Regierungsführung, die Verbesserung der Ernährungssicherheit und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten unterstützt werden soll.

Aus diesem Grund reiste der Kommissar für Entwicklung Andris Piebalgs vom 18. -26. Oktober 2014 nach Nepal und Bhutan, um dort die Mehrjahresrichtprogramme für 2014-2020 zu unterzeichnen. Dabei traf er sich unter anderem in Nepal mit dem Präsidenten Dr. Ram Baran Yadav und dem Premierminister Sushil Koirala. In Bhutan kam er mit dem König Jigme Khesar Namgyel und dem Finanzminister Lyonpo Namgay Dorji zusammen.

Die Unterstützung Nepals durch die EU begann bereits 1977. In der letzten Förderperiode von 2007-2013 standen für die Entwicklungsprogramme 114 Mio. Euro für die Schwerpunkte Bildung, Stabilität, Friedensschaffung und Handelserleichterung zur Verfügung. Die Kooperation mit Bhutan richtete sich auf die Bereiche der Armutsverringerung, Ernährungssicherheit, und der Demokratisierung. In der letzten Förderphase von 2007-2013 beinhaltete das Entwicklungsprogramm für Bhutan 14 Mio. Euro. Bereits in den 80er Jahren wurden die ersten Entwicklungsprojekte durch die EU unterstützt. Insgesamt wurde für die Entwicklungszusammenarbeit im Bhutan 90 Mio. Euro bereitgestellt.

Für das Instrument für die Entwicklungszusammenarbeit (DCI) im Förderzeitraum 2014-2020 steht ein Gesamtbetrag von 19,6 Mrd. Euro zur Verfügung. Die Mehrjahresrichtprogramme beinhalten für jedes einzelne Land die Strategien und Schwerpunkte für die EU-Finanzhilfen. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit den betreffenden Staaten und unter der Einbeziehung weiterer Entwicklungspartnern ausgebarbeitet.


(Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission IP/14/1169)